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Geschichte des Airbrush

Geschichte der Airbrush-Technik

Der Ursprung der Airbrush-Technik ist umstritten und beginnt schon in der Steinzeit, wie verschiedene Höhlenmalereien beweisen.

Airbrush wurde in den USA schon vor 1870 als Retuschierapparat verwendet.

Mit der Ausbreitung der Bromsilbervergrößerungen um 1890 und der damit verbundenen größeren Flächenretusche fand Airbrush als Retuschierapparat auch in Deutschland Verbreitung.

Die erste Airbrush-Pistole wurde von Francis Edgar Stanley erst im September 1876 patentiert. Das Patentamt stuft Stanley's "Zerstäuber" (US-Patent-Nr. 182389) als das erste Patent für seinen Typ und das erste in seiner Klasse und Unterklasse (239/354) ein.

Die Patente der Herren Francis Edgar Stanley, Abner Peeler, Charles Burdick, Jens Paasche und Allen De Vilbiss waren die ursprünglichen Entwicklungen zum Versprühen von Farbe mittels eines Zweistoff-Zerstäubers.

 

Geschichte der Druckluft-Spritzpistole

Die Geschichte der Spritzpistole ist eng mit der Geschichte der Airbrush verbunden.

Die Erfindung der Spritzpistole geht zurück auf eine Erfindung des amerikanischen Arztes Allen De Vilbiss (1890 Toledo, US-Bundesstaat Ohio). Ziel seiner Erfindung war eigentlich die Zerstäubung von Medikamenten im Rachenraum. Sein Sohn Tom entwickelte 1907 darauf aufbauend einen Zerstäuber für Lacke. Die Farbspritzpistole ersetzte das zeitaufwändige und mühsame Lackieren mit dem Pinsel und ermöglichte daher, zusammen mit der Entdeckung der schnell trocknenden Nitrocelluloselacke, die industrielle Massenlackierung von Autos.

In Deutschland meldete Albert Krautzberger 1902 ein "durch druckluft betriebenes Malgerät" zum Patent an und begann mit der Produktion 1903.

Bis heute produziert die Krautzberger GmbH Hand- und Automatikpistolen für die Oberflächentechnik. Weitere bekannte Hersteller von Farbspritzpistolen sind Sata, Iwata, DeVilbiss, u. a.

Der Unterschied zwischen Lackieren und Airbrush

Bei der Lackiertechnik wird das Medium (Farbe) normalerweise Nass in Nass aufgetragen. Das bedeutet, es wird so viel Farbe aufgetragen, dass die Oberfläche in sich zerfließt. Das Problem hierbei ist, dass Tränen oder Nasen (Läufer) entstehen, sobald zu viel Farbe aufgetragen wird.

Dafür hat diese Technik den Vorteil, dass hochglänzende Oberflächen erzeugt werden können.

Bei der Airbrush-Technik wird Trocken in Trocken gearbeitet. Die Farbe wird hierbei nur als feiner "Farbstaub" aufgetragen, der beim Auftreffen auf den Untergrund bereits trocknet.

Der Untergrund wird niemals nass. Um einen satten Farbton zu erreichen, muss die Farbe in mehreren feinen (trockenen) Schichten aufgetragen werden.

Der Vorteil ist, dass hier extrem detailliert gearbeitet werden kann, der Nachteil ist, dass keine glänzenden Oberflächen erstellt werden können.

Um eine Airbrush-Oberfläche glänzend zu bekommen muss abschließend ein glänzender Lack mit der Lackiertechnik aufgetragen werden.

Da bei der Airbrush-Technik wesentlich weniger "Material" (Farbe) verbraucht wird, werden hier wesentlich feinere Düsendurchmesser verwendet.

Die feinste Düsengröße in der Airbrush-Technik hat einen Durchmesser von 0,15 mm. Die Düsengrößen variieren bis zu einer Düsengröße von 1,2 mm. Entscheidend bei der Wahl der Düsengröße ist die Größe der Farbpigmente; je gröber die Farbe pigmentiert ist, um so größer muss die Düsenöffnung sein.

Daher ist bei Airbrush-Farben eine Angabe der Mindest-Düsengröße wichtig.

 

Quelle: www.Wikipedia.de

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© Stefan Becker